Tipps & Leitfaden zur Planung eines Masterstudiums

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08 Mai Tipps & Leitfaden zur Planung eines Masterstudiums

Ein Masterstudium kann Dir viele Türen öffnen. Es wird nicht umsonst gesagt, dass man nach dem Bachelorstudium noch ein Masterstudium anhängen sollte. Fragt man Eltern oder Freunde, wird öfters dazu geraten, das Masterstudium gleich im Anschluss an das erste Studium zu machen. Wenn man sich Gehaltsberichte anschaut, ist ersichtlich, dass der Abschluss eines Masterstudiums zu einem besseren Gehalt führt und gleichzeitig eine bessere Position im Job gewährleistet.
Ein Masterstudium durchzuführen ist aber gar nicht so einfach. Das Studium ist sehr theorielastig, intensiv und das Volumen an Wissen umfangreich. Hat man es aber geschafft ein Masterstudium zu meistern, dann winken dem Absolventen tolle Möglichkeiten hinsichtlich der Gestaltung seiner Karriere. Doch wie kann man das Masterstudium optimal planen?

Die Auswahl des richtigen Masterstudiums

Die Auswahl des richtigen Masterstudiums kann für den Erfolg Deines Masterstudiums sehr wichtig sein. Das Masterstudium zählt zu den sogenannten konsekutiven Studiengängen. Es handelt sich also um weiterführende Studiengänge, die das Grundlagenwissen aus dem ersten Studium erweitern.

Viele studieren eine direkte Weiterführung ihres Bachelorstudiums. Es lohnt sich aber, sich zu informieren, welche andere Studiengänge ebenfalls in Frage kommen könnten. Gerade der Master schärft Dein Profil auf dem Arbeitsmarkt und kann bereits im Bachelorstudium erworben Kenntnisse ergänzen.

Bei der Auswahl des richtigen Masterstudiums solltest Du auch Deine aktuelle Situation miteinbeziehen. Hast Du gerade erst Dein Bachelorstudium abgeschlossen, oder hast Du nach dem Bachelorstudium schon gearbeitet? Wer sich aus dem beruf heraus für ein Masterstudium interessiert, kann auch den Arbeitgeber in diese Entscheidung miteinbeziehen. Vielleicht ist er bereit ein bestimmtes Studium zu bezahlen, wenn es ihm direkt zugutekommt oder Dein Arbeitgeber kann Dich beraten.

Den richtigen Studienstandort auswählen

Nachdem Du Dich dazu entschieden hast, was Du studieren möchtest, ist es nun an der Zeit die richtige Hochschule bzw. den Studienstandort auszuwählen. Auch dieser Schritt ist maßgeblich für den Erfolg deines Studiums entscheidend. Denn schließlich möchtest Du Dich am neuen Studienstandort auch wohlfühlen. Das Gefühl, dass Dein Umfeld wie perfekt auf Dich zugeschnitten ist, kann Deinen Studienerfolg durchaus beeinflussen.

Wenn Du eine gute Hochschule für Dein Masterstudium sucht, solltest Du einen Blick in die Hochschulrankings zu werfen. Hier werden jährlich die besten Hochschulen für Masterstudiengänge gelistet. Das Ranking bietet eine gute Anlaufstelle für eine erste Orientierung.

Den richtigen Studienstandort auswählen

Quelle: http://ranking.zeit.de/che2016/mobile/#landingPage

 

Neben den Rankings solltest Du aber auch andere Faktoren in Deine Entscheidung miteinbeziehen. Z. B. ist es sinnvoll, sich eine Hochschule beim Tag der Offenen Tür genau anzuschauen, vor Ort die Studienfachberatung aufzusuchen und sich den Studieninhalt genau erläutern zu lassen und auch bei der dortigen Studeneninitiative für das Studienfach Deiner Wahl einmal nachzufragen, wie die Studienbedingungen wirklich sind.

Beschränkungen für das Masterstudium meistern

Beachte auch, dass jede Universität andere Anforderungen für ihre Masterstudiengänge hat. So gibt es beispielsweise Hochschulen mit guten Masterstudiengängen, die keine Aufnahmeprüfungen verlangen. Das liegt dann nicht an der Qualität des Studiums, sondern hängt davon ab, wieviele Studienplätze die Hochschule für diesen Studienplatz zur Verfügung stellen kann. Sind es wenige, sind diese vielleicht umkämpft und ein NC und eine Aufnahmeprüfung werden nötig. In Studiengängen, die nicht viele Ressourcen von der Hochschule benötigen, sind Aufnahmeprüfungen hingegen eher unüblich.

Unabhängig von Zulassungsbeschränkungen, habe manche Studiengänge auch andere Beschränkungen, wie Tewa bestimmte Sprachen, Berufserfahrung, spezielle Studienleistungen aus dem Bachelor oder Auslandsaufenthalte.

Die Gestaltung und Struktur Deines Masterstudiums

Du hast einen Studiengang und eine Hochschule gefunden, herzlichen Glückwunsch. Jetzt musst Du Dein Studium organisieren und strukturieren.

An vielen Hochschulen wird ein Modulhandbuch verteilt. Dieses gibt Dir einen guten Einblick in die vielen Module und Unterrichtseinheiten, aus denen Du auswählen kannst. Gerade zu Anfang Deines Studiums empfehlen wir Dir in verschiedene Vorlesungen reinzuschnuppern. Schau Dir den Stil des Dozenten an und ob Dir die Vorlesungsinhalte gefallen. Das Schöne ist, dass Du in einem Masterstudium manchmal mehr Gestaltungsfreiraum hast, was die Struktur Deines Studiums angeht, als noch im Bachelor.

Sollte es weitere Hilfen geben, wie z.B. Studienführer, Einführungsveranstaltungen oder spezielle Programme für Neulinge an der  Hochschule solltest Du diese unbedingt nutzen und Dich nicht zieren. Die Tipps, die Du dort hörst, sind oft Gold wert und sollten nicht ignoriert werden.

Nutze auch jede Gelegenheit, um mit deinen Kommilitonen in Kontakt zu kommen. Um so eher Du gut vernetzt bist, um so besser, denn ein Semester vergeht schnell und schon brauchst Du eine Lerngruppe, um Dich auf die ersten Prüfungen vorzubereiten. Außerdem haben andere Kommilitonen vielleicht auch schon mehr Erfahrung an der Hochschule, und können Dir vielleicht Ratschläge geben, auf die Du bestimmt nicht verzichten willst.

 

 

Modul erfolgreich abschließen

Jetzt hast Du Dir Vorlesungen rausgesucht und bist Dir sehr sicher, dass Du diese Module auch erfolgreich abschließen kannst. Wir raten dir, regelmäßig zu lernen und Tutorien und Übungen auch tatsächlich zu besuchen – auch wenn andere sie schwänzen – denn die Fehlzeiten können sich böse rächen. Du kannst stark davon ausgehen, dass die Inhalte aus den Übungen in den Klausuren abgefragt werden. Beginne außerdem frühzeitig Probeklausuren durchzugehen und Dich mit den Anforderungen der Prüfung vertraut zu machen.

Viele Studierende entschieden sich dazu, Klausuren nicht zu schreiben, wenn sie meinen, dass sie nicht genug gelernt haben oder sie Angst bekommen haben. Wir raten Dir vom Schieben von Klausuren ausdrücklich ab – besonders, wenn Du schon gelernt hast. Schieben ist der häufigste Grund für das Überziehen oder sogar den Abbruch des Studiums.

Bedenke, dass Du durch das Schieben einer Klausur, den Arbeitsaufwand für das kommende Semester extrem erhöhst. Was spricht dafür, dass du im nächsten Semester so viel leistungsfähiger sein wirst, dass du plötzlich sogar mehr schaffst, als vorgeben ist? Es besteht also die Gefahr, dass das Schieben eine Kettenreaktion auslöst und Dich dauerhaft aus dem Tritt bringt.

Sollte es dazu kommen, dass Du eine Hausarbeit oder Seminararbeit schreiben musst, dann solltest Du im Vorfeld die entsprechende Literaturrecherche durchführen, sinnvolle Referate halten, die Du als Vorstudien nutzbar manchen kannst und rechtzeitig mit Deinem Dozenten ein Thema absprechen.

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