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In 6 Schritten Deine Dissertation schreiben

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Dissertation schreiben


Eine Dissertation schreiben ist gleichsam Inhalt und Ziel promovierender Studierender. Geht dabei alles glatt, kannst Du Dich am Ende über den Doktortitel freuen. Bis dahin musst Du das gute Stück, Deine Doktorarbeit, aber erstmal zu Papier bringen. Und das ist gar nicht mal so einfach. Mit ein wenig Organisation, Disziplin und Freude an der Sache, meisterst Du diese Aufgabe aber garantiert. Gerne unterstützen wir Dich auf Deinem Weg und zeigen Dir in unseren 6 Schritten, wie es funktioniert!

Was ist eine Dissertation?

Eine Dissertation (Deutsch: Doktorarbeit) ist eine wissenschaftliche Arbeit, durch die Du den höchstmöglichen Bildungsabschluss und damit den Doktortitel erreichen kannst. Alternativ wird dieser Text auch als Diss., Promotion, Promotionsschrift, Doktorschrift, Dissertationsschrift oder Inauguraldissertation bezeichnet.

Anders als bei Bachelor- oder Masterarbeit erwarten Deine Betreuungspersonen (Doktormutter oder -vater), dass Du im Rahmen Deiner Forschung neue Erkenntnisse im Rahmen Deines Themenfeldes gewinnst. Einfaches Umschreiben einer alten Arbeit reicht also nicht aus. Der akademische Titel „Dr.“ wird Dir dann nach erfolgreicher Disputation (Verteidigung) und Veröffentlichung Deiner Arbeit verliehen. Promovieren (also: Deine Dissertation schreiben) darfst Du übrigens nur, wenn Du bereits einen Master, Magister, ein Diplom oder Staatsexamen in der Tasche hast.

Gründe für‘ s Doktorarbeit schreiben

Ob in der Germanistik, Zahnmedizin oder Soziologie: Deine Dissertation schreiben ist keine Aufgabe von ein, zwei Wochen. Eine Doktorarbeit ist nämlich für gewöhnlich um einiges umfangreicher und mit einer größeren Forschungsleistung als eine Haus-, Bachelor- oder Masterarbeit verbunden. Nicht selten investieren Promovierende mehrere Jahre in ihre Diss., wofür es dementsprechend gute Gründe geben muss:

  • Der Doktortitel verbessert Deine Berufsaussichten und lässt Dich schneller in leitende Positionen aufsteigen.
  • Dementsprechend verdienen Absolventinnen und Absolventen mit Doktorwürde häufig mehr Geld als ihre Kolleginnen und Kollegen mit einem niedrigeren Abschluss.
  • Wer eine Doktorarbeit schreiben darf, kann tief in eine häufig selbst gewählte Thematik eintauchen und diese gründlich erforschen. Viele finden hierbei ihre Passion und gehen in dieser vollkommen auf.
  • Hast Du Deine Dissertation erfolgreich gemeistert, verbessert das Deinen Gesamteindruck. So werden Dir etwa organisatorisches Talent, Durchhaltevermögen, Disziplin und ein ausgeprägtes analytisches Denken zugeschrieben.

Dissertation schreiben: Bessere Berufschancen

Abb. 1: Nach dem Dissertation schreiben bessere Berufsmöglichkeiten haben

Dissertation schreiben in 6 Schritten

Natürlich macht es einen gewaltigen Unterschied, ob Du Deine Dissertation etwa in der Medizin oder den Sprachwissenschaften schreibst. Dennoch gibt es bestimmte Stationen, die Du in diesem Prozess durchlaufen wirst und die wir Dir als kleine Richtungsweisung nun einmal genauer vorstellen wollen.

1. Vorbereitung

Im ersten Schritt kümmerst Du Dich um Dinge, die noch nicht allzu viel mit Deiner Doktorarbeit selbst zu tun haben. Zumindest nicht mit dem Schreibprozess, sondern mit der Planung einer Dissertation. Denn zunächst musst Du ein Thema finden, für das Du Dich interessierst und das im Rahmen einer Dissertation umsetzbar ist (vgl. Kornmeier, 2018). In diesem Zuge benötigst Du natürlich auch eine Betreuungsperson, die Dich auf diesem Weg begleitet. Wer Doktormutter oder -vater werden darf, ist in der Promotionsordnung Deiner Fakultät festgelegt, so etwa in der der Uni Marburg. Außerdem musst Du Dich um die Finanzierung Deiner Promotion kümmern. Steht all das, machst Du Dich in Absprache mit Deinem oder Deiner Betreuer:in an Deinen ersten Gliederungsentwurf.

2. Recherche & Forschung

Jetzt geht‘ s los! Einen Großteil Deiner Zeit wirst Du mit der Recherche und Deiner eigenen Forschung verbringen. Sie bilden die Basis für Deine Dissertation und müssen dementsprechend gründlich, gewissenhaft und umfangreich umgesetzt werden. Denn, das darfst Du nicht vergessen, am Ende musst Du das Forschungsfeld mit Deinen Erkenntnissen bereichern. Das Nutzen von Datenbanken ist hierbei übrigens unabdingbar (vgl. Sonnentag, 2016). Also: Literatur recherchieren und loslegen!

3. Schreiben

Je nach Fachrichtung, Thema und Arbeitsweise können sich der Schritt der Recherche und Forschung mit dem des eigentlichen Schreibens vermischen. Gemeinsam bilden sie den aufwändigsten Teil Deiner Promotion. Schließlich betreibst Du nicht nur aktive, wissenschaftliche Forschungsarbeit, sondern musst diese auch verschriftlichen und Deine Erkenntnisse damit anderen zugänglich machen. Achte hierbei unbedingt darauf, dass sich ein wissenschaftlicher Schreibstil durch Deinen Text zieht. Auch die richtige Zitationsweise ist superwichtig.

4. Überprüfen & perfektionieren

Der letzte Satz ist geschrieben, die Fußnoten sind vollständig, die Literaturverwaltung ist abgeschlossen? Bitte noch nicht abgeben und in jedem Fall mit einigen Tagen Abstand nochmal über Deine Doktorarbeit drüber lesen! Denk daran, wie viel Zeit, schlaflose Nächte und Mühe Du in Deinen Text gesteckt hast! Wie schade wäre es, wenn das Ganze nun an vermeidbaren Rechtschreibfehlern oder einem schlechten Layout scheitert? Gerade weil Du enorm viel Arbeit in Deine Promotionsschrift gesteckt hast, empfehlen wir Dir übrigens auch ein professionelles Lektorat Deiner Dissertation.

5. Abgabe & Disputation

Du bist mit Deiner Arbeit rundum zufrieden? Dann fehlen jetzt nur noch der Druck, die formgerechte Abgabe und Deine Disputation. Jetzt also bloß nicht die Motivation verlieren und das Ganze zu Ende bringen!

6. Veröffentlichung

Um die Doktorwürde verliehen zu bekommen, musst Du Deine Dissertation jetzt veröffentlichen. Das funktioniert als kumulative Dissertation, in einer Monographie, als Online-Publikation, Print-Version, in einem Verlag oder Du veröffentlichst sie einfach selbst. Bei der LMU München hast Du dafür ein Jahr ab Verkündung der Gesamtnote Zeit. Herzlichen Glückwunsch, Du darfst Dich nun mit Deinem Doktortitel vorstellen.

Doktorarbeit: Veröffentlichung

Abb. 2: Am Ende Deiner Doktorarbeit fehlt nur noch die Veröffentlichung

Deine Dissertation schreiben, kann Dir Tür und Tor auf dem Arbeitsmarkt öffnen. Und auch wenn sie um einiges umfangreicher und aufwendiger ist als andere wissenschaftliche Arbeiten, lohnt sich diese Investition in den meisten Fällen absolut. Worauf wartest Du also noch?

Literatur

Kornmeier, Martin (2018): Wissenschaftlich schreiben leicht gemacht. Für Bachelor, Master und Dissertation, 8. Auflage Bern.

Sonnentag, Sabine (2006): Abschlussarbeiten und Dissertationen in der angewandten psychologischen Forschung, Göttingen.

FAQs zum Dissertation schreiben

Kann jede:r eine Dissertation schreiben?

Nein, denn um eine Doktorarbeit schreiben zu dürfen, musst Du einen Magister, Master, ein Staatsexamen oder Diplom in der Tasche haben. An manchen Hochschulen wird außerdem eine Mindestnote innerhalb dieses vorangehenden Abschlusses erwartet. Ebenfalls solltest Du die Promotion finanzieren können, wofür es verschiedene Möglichkeiten gibt. In unseren Dissertation Tipps findest Du auch dazu hilfreiche Anregungen.

Was ist der Unterschied zwischen Dissertation und Promotion?

Die Begriffe Dissertation und Promotion beschreiben beide die wissenschaftliche Arbeit, die Du zur Erlangung des Doktortitels schreibst. Sie werden synonym verwendet. Manchmal meint die Promotion aber auch den Prozess des Schreibens.

Wie schwer ist es, eine Doktorarbeit zu schreiben?

In jedem Fall ist eine Dissertation schreiben anspruchsvoller und zeitaufwendiger als Master-, Bachelor- oder Hausarbeit. Denn hier wird von Dir erwartet, im Rahmen Deiner Forschung eigene Erkenntnisse zu gewinnen. Dein Betreuer oder Deine Betreuerin begleiten Dich aber auf dieser Reise. In unserer Wissensdatenbank haben wir darüber hinaus weitere hilfreiche Tipps.

Wann lohnt sich eine Doktorarbeit?

Eine Doktorarbeit lohnt sich, wenn Du schneller in höhere Positionen aufsteigen möchtest. Die Fach- oder Forschungsrichtung ist dabei nicht allzu ausschlaggebend. Ob Medizin oder Politikwissenschaften – Promovieren kannst Du in so gut wie jedem Fach. Außerdem bietet sich Dir durch eine Dissertation die Möglichkeit, ein Thema, für das Du Dich interessierst, sehr ausführlich zu bearbeiten. Es zahlt sich also in vielerlei Hinsicht aus, eine Doktorarbeit zu schreiben, sofern Du Dich dem hohen Aufwand stellen möchtest. Wissenschaftliches Schreiben sollte nämlich niemals unterschätzt werden.

Wie lange braucht man, um eine Dissertation zu schreiben?

Der Prozess, eine Doktorarbeit zu schreiben, erstreckt sich für gewöhnlich über mehrere Jahre. Wie lange Du tatsächlich brauchst, hängt letztlich von der Fachrichtung, Deinem Forschungsfeld, der Fragestellung, Deinen zeitlichen Kapazitäten und anderen Faktoren ab.

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