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PDF eBook E-Book Wissenschaftliches Arbeiten

5.5 Die Zusammenarbeit mit den Betreuern

Die Wahl des richtigen Betreuers, der Dir während des Verfassens Deiner Arbeit beratend zur Seite steht, ist ein weiterer wichtiger Punkt. Beachte diesbezüglich folgende Aspekte:

  • Themenbereich: Ist Deinem Betreuer Dein Fachbereich und Dein Thema vertraut? Kann er Dir bei Materialbeschaffung und Methodenentwicklung weiterhelfen?
  • Zeit und Erreichbarkeit: Wirkt ein Dozent eher überlastet oder scheint
    er genügend zeitliche Ressourcen zu haben, die eine ordnungsgemäße Betreuung gewährleisten? Nimmt er sich bei persönlichen Gesprächen Zeit? Ist er während der Bearbeitung der Arbeit durchwegs erreichbar oder ist er aufgrund von Forschungsprojekten oder Gastprofessuren für eine gewisse Zeit nicht greifbar?

Zu guter Letzt sollte es Deinem Wunschbetreuer auch erlaubt sein, Masterarbeiten zu betreuen. Auskünfte bekommst Du an Deinem Institut oder bei den Betreuern selbst.

Folgende Hinweise sollen Dir helfen, die Zusammenarbeit optimal zu gestalten:

  • Suche in regelmäßigen Abständen Kontakt.
  • Geh ausschließlich vorbereitet zu Beratungsgesprächen, d. h. mach Dir vorab Gedanken über jene Dinge, die Du ansprechen und wissen möchtest (z. B.: Themenwahl, Literatursuche, Methode, Gliederung etc.). Berücksichtige allerdings, dass Du Deinen Betreuer nicht wegen jeder Kleinigkeit aufsuchst, denn Du solltest zeigen, dass Du selbstständig arbeiten kannst. Es gibt Betreuer, die auch den Grad der Selbstständigkeit in die Benotung einfließen lassen.
  • Regelmäßige Leseproben, die Du Deinem Betreuer zukommen lässt, helfen bei der weiteren Vorgehensweise weiter und halten in vielen Fällen die Benotungszeit kürzer.
  • Bei Unklarheiten und Unsicherheiten kannst Du Dich ebenfalls mit Deinem Betreuer austauschen.

Eine weitere Möglichkeit, um Anregungen zu bekommen, ist der Besuch von speziellen Kolloquien zur Masterarbeit. Zum einen werden hier allgemeine Fragestellungen zu wissenschaftlichen Vorgehensweisen und fachliche Fragen diskutiert. Zum anderen bekommst Du in diesen Lehrveranstaltungen häufig die Möglichkeit, ein Teilgebiet oder aber die gesamte Arbeit zu präsentieren. Im Zuge dessen kannst Du gezielt Problemstellen in den Raum stellen, die anschließend diskutiert werden. Du erhältst somit Anregungen und Kritik, die Dir beim Verfassen der Arbeit von Nutzen sein können.

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