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VWL-Studium – Der Fachbereich Volkswirtschaftslehre

Veröffentlicht am . Zuletzt geändert am .
VWL-Studium


Wirtschaft, Mathe und Politik waren in der Schule Deine Lieblingsfächer? Dann bist Du quasi für das VWL-Studium geboren! Doch worin liegt eigentlich der Unterschied zur BWL? Und welche Karrieremöglichkeiten erwarten Dich nach Deinem Abschluss? Verraten wir Dir in diesem Beitrag ganz ausführlich, keine Sorge!

Inhalte im VWL-Studium

Im VWL-Studium, einem Teilgebiet der Wirtschaftswissenschaften, erforschst Du die Wirtschaft eines gesamten Staates. Darin liegt auch der entscheidende Unterschied zur Betriebswirtschaftslehre, die sich mit ökonomischen Vorgängen innerhalb eines Betriebes befasst. Dementsprechend hat jedes Land seine eigene Volkswirtschaft, weswegen der Fachbereich auch als Nationalökonomie bezeichnet wird. Entscheidest Du Dich im Bachelor oder Master jedoch für eine internationale Ausrichtung oder eine Fremdsprache, qualifiziert Dich das auch für den Arbeitsmarkt außerhalb Deutschlands.

Lehrinhalte im Bachelorstudium

Im Bachelor der VWL tauchst Du zunächst in die Grundlagen der Mikroökonomie (Verhältnis zwischen Haushalten oder Unternehmen) und Makroökonomie (Gesamtzusammenhänge einer Wirtschaft) ein. Später kannst Du Dich dann häufig auf bestimmte Schwerpunkte spezialisieren, über die Du dann auch Deine Bachelorarbeit schreiben kannst. Veranstaltungen heißen demzufolge etwa:

  • Statistik
  • Finanzwissenschaft
  • Markt, Wettbewerb & Regulierung
  • Fremdsprachen
  • Experimentelle Wirtschaftsforschung
  • Rechnungslegung & Controlling
  • Recht
  • Planung & Entscheidung
  • Wirtschaftsinformatik
  • Operations Management
  • Wirtschaftspolitik

Schwerpunkte im Masterstudium

Wie in vielen Studiengängen hast Du im Master Deines VWL-Studiums die Wahl zwischen allgemeinen und schwerpunktbezogenen Studiengängen. Hier musst Du entscheiden, ob Dich ein bestimmter Bereich besonders interessiert oder Du lieber ein breiteres Grundlagenwissen aufbauen möchtest. Spezifizierungsmöglichkeiten heißen hierbei mitunter:

  • Economic Policy Consulting
  • Economic Research
  • Journalismus & Economics
  • Economics & Finance
  • Economics of the Middle East
  • Gesundheitsökonomie
  • International Economics & Management
  • Public Economics
  • Technische Volkswirtschaftslehre

Fachbereich VWL

Abb. 1: Der Fachbereich ist extrem vielseitig

VWL studieren: Das sind die Voraussetzungen

Du hast das Abi oder Fachabi in der Tasche? Großartig, denn eins von beidem brauchst Du in aller Regel, um VWL studieren zu können. Sind der Studiengang bzw. die Uni besonders begehrt, wird hinzukommend ein Numerus Clausus festgelegt.

Tabelle 1: Voraussetzungen für das VWL-Studium

Voraussetzungen Bachelor Voraussetzungen Master
Abschluss
Abitur, Fachabitur oder gleichwertige Qualifikation Bachelorabschluss in VWL, BWL oder vergleichbarem Studiengang
Numerus Clausus (NC) 1,6 bis 3,6 (oft ohne NC) oft zulassungsfrei, manchmal wird bestimmte Note oder ECTS-Punktzahl im vorangehenden Studium erwartet
Sonstiges
teilweise hochschulabhängige Auswahlverfahren teilweise hochschulabhängige Auswahlverfahren

Passt VWL studieren zu Dir?

Ein hohes, oft englischsprachiges Lesepensum sollte Dich nicht abschrecken, wenn Du über ein VWL-Studium nachdenkst. Außerdem ist ein grundsätzliches Interesse an der Volkswirtschaftslehre natürlich essenziell. Mathe-Kenntnisse auf Leistungskurs-Niveau sind ebenfalls hilfreich, können aber im Studium auch nachgeholt werden. Wer in diesem Bereich besonders gut oder interessiert ist, entscheidet sich übrigens alternativ für das Mathematik-Studium. Du punktest also mit:

  • guten Englischkenntnissen
  • mathematischen Fähigkeiten
  • einem ökonomischen Grundverständnis
  • analytischen Fähigkeiten
  • Argumentations- und Kommunikationsskills
  • Abstraktionsvermögen

Argumentationsstärke im VWL-Studium

Abb. 2: Argumentationsstärke ist im Volkswirtschaftslehre-Studium hilfreich

Berufe & Gehaltsaussichten

Ein Abschluss im Fachbereich VWL qualifiziert Dich für viele Berufswege. So kannst Du als Experte oder Expertin in der Wirtschaftspolitik oder Unternehmensberatung, bei Banken, Versicherungen und Konzernen arbeiten. Vielleicht zieht es Dich aber auch in den Wirtschaftsjournalismus, die Forschung oder Lehre. Sogar in der Markt- und Meinungsforschung werden Fachkräfte aus dem Bereich VWL händeringend gesucht. Doch teilweise hast Du auch die Möglichkeit, im Personalwesen oder Marketing Fuß zu fassen. Dein Gehalt variiert dabei je nach Tätigkeit, Unternehmensgröße und Abschluss(note). Deine Masterarbeit korrekturlesen zu lassen, ist also keine schlechte Idee.

Tabelle 2: Berufswege im Fachbereich VWL

Berufsfeld
Berufserfahrung, Unternehmensgröße, … Monatliches Bruttogehalt im Durchschnitt
Unternehmensberatung
Unternehmen mit bis zu 100 Angestellten 5800 €
Unternehmen mit min. 20.000 Angestellten 6800 €
Wirtschaftsjournalismus mit Berufserfahrung 4100 €
Marktforschung
Berufseinstieg 3500 €
etwa 10 Jahre Berufserfahrung 4400 €
Forschung & Lehre (wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in)

 
Berufseinstieg 4400 €
etwa 10 Jahre Berufserfahrung 6200 €
Statistiker:in Unternehmen mit bis zu 100 Angestellten 4400 €
Unternehmen mit min. 20.000 Angestellten 6600 €

10 Top Unis für Dein Volkswirtschaftslehre-Studium

Na, überzeugt? Dann steht Deiner Bewerbung ja nichts mehr im Wege! Ach doch, es fehlen noch die passenden Unis und Hochschulen. Damit Du es hierbei etwas leichter hast, stellen wir Dir nun unsere 10 Favoriten vor.

So lässt sich das VWL-Studium finanzieren

VWL studieren bedeutet auch, sich um eine Finanzierungsmöglichkeit zu kümmern. Deine Rechnungen, Miete und Lebensmittel zahlen sich schließlich nicht von allein. Doch welche Optionen stehen zur Auswahl? Neben elterlicher Unterstützung gibt es verschiedene Kredite, die Du aufnehmen kannst. Auch BAföG steht Dir möglicherweise zu. Die Uni Bonn bietet darüber hinaus verschiedene Stipendien an, so auch andere Hochschulen. Deine Möglichkeiten sind also:

  • Kredit
  • Stipendium
  • Studijob
  • BAföG
  • Finanzspritze durch Deine Eltern

VWL studieren bedeutet viel lesen, viel Mathe und (logischerweise) viel Wirtschaft. Das ist sicherlich nicht für jede:n das Richtige, doch wenn Deine Augen gerade zu leuchten beginnen, ist dieses Studium Dein persönlicher Jackpot. Also nicht lang schnacken, sofort bewerben!

FAQs zum Fachbereich VWL

Was beinhaltet das VWL-Studium?

In der Volkswirtschaftslehre befasst Du Dich mit der Wirtschaft eines gesamten Staates. Du beschäftigst Dich dementsprechend unter anderem mit Themenfeldern wie dem Mindestlohn, der Eurokrise, Steuern, der Europäischen Zentralbank, Entwicklungshilfe und Handelsabkommen. Häufig hast Du dabei nach dem Grundlagenstudium die Möglichkeit, Schwerpunkte zu setzen und Dich zu spezialisieren. Gerne unterstützen wir Dich im Rahmen unserer Plagiatsprüfung bei Deiner abschließenden wissenschaftlichen Arbeit.

Wie lange dauert das VWL-Studium?

Das Bachelorstudium umfasst 6-8, der Master weitere 3-5 Semester. Bei beiden ist ein wissenschaftliches Coaching superhilfreich.

Was ist besser – VWL oder BWL?

VWL und BWL sind Teilbereiche der Wirtschaftswissenschaften. Die BWL (Betriebswirtschaftslehre) beschäftigt sich dabei mit ökonomischen Prozessen eines Betriebes, wohingegen die VWL die Wirtschaft eines ganzen Staates untersucht. Es lässt sich also nicht pauschal sagen, was besser oder schlechter ist, da Deine persönlichen Interessen und Präferenzen natürlich eine große Rolle spielen. Häufig kannst Du auch direkt Wirtschaftswissenschaften studieren, musst Dich also nicht entscheiden.

Welche Unis kommen infrage?

Unzählige Unis und Fachhochschulen bieten den Studiengang VWL an. Zu unseren Favoriten zählen etwa die LMU in München, die Hochschule Osnabrück oder die FU Berlin.

Wie viel verdiene ich nach meinem Abschluss?

Das ist, wie immer, abhängig von Deiner Tätigkeit, Deinem Wohnort, der Unternehmensgröße und Deiner Erfahrung. So steigst Du in der Markt- und Meinungsforschung beispielsweise mit 3500 € monatlich (brutto) ein, wohingegen das Einstiegsgehalt als wissenschaftliche:r Mitarbeiter:in bei 4400 € brutto liegt. Hier schreibst Du zumeist eine Dissertation über ein Thema, an dem Du forschst und zu dem Du unterrichtest. Spitzengehälter zwischen 6200 und 6800 € brutto sind darüber hinaus in der Unternehmensberatung (Consulting) oder in Statistikabteilungen möglich.

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