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Sozialpädagogik-Studium

Veröffentlicht am . Zuletzt geändert am .
Sozialpädagogik-Studium


Menschen helfen ist das, was Du beruflich machen möchtest? Dann solltest Du unbedingt über das Sozialpädagogik-Studium nachdenken! Denn hier lernst Du, andere in den verschiedensten Lebens- und Notlagen zu unterstützen, zu beraten und auf ihrem ganz individuellen Weg zu begleiten. Wie das dann genau aussieht, welche Lehrinhalte Dich erwarten und alles Weitere zum Fachbereich Sozialpädagogik verraten wir Dir hier.

Inhalte, die Dich im Sozialpädagogik-Studium erwarten

Das Sozialpädagogik-Studium wird in der Bachelor-, Master- und sogar Lehramtsoption etwa für Oberstufenzentren oder Berufsschulen angeboten. Dabei tauchst Du in die Grundlagen der Sozialarbeit und Pädagogik ein, wirst aber auch ethische und politische Themenfelder beleuchten. Sogar die Promotion steht Dir anschließend offen, bei der wir Dir gerne im Lektorat Deiner Dissertation zur Seite stehen. Die Trennlinien zum Studium Soziale Arbeit sind hierbei übrigens nicht immer ganz scharf.

Studieninhalte im Bachelor- & Lehramtsstudium

Sozialpädagogik studieren bedeutet im Bachelor- und Lehramtsmodus zunächst, die verschiedensten Grundlagen dieses Fachbereichs kennenzulernen. Das funktioniert teilweise auch im Fernstudium oder berufsbegleitend, also dual, um einer breiteren Masse den Studiengang zugänglich zu machen. Dein Stundenplan enthält dementsprechend etwa:

  • Soziale Arbeit
  • Ethik
  • Rechtliche Grundlagen
  • Gesundheitsbezogene & sozialmedizinische Grundlagen
  • Pädagogik, Soziologie & Didaktik
  • Grundlagen der Psychologie
  • Einzelfallarbeit
  • Interkulturalität & Diversität

Schwerpunkte im Master

Das Sozialpädagogik-Studium im Master bietet Dir die Möglichkeit, Dich auf einem bestimmten Themengebiet zu spezialisieren. Vor allem für diejenigen, die eine Führungsposition in einer sozialen Einrichtung anstreben, ist der Master empfehlenswert. Studiengänge können hierbei heißen:

  • Sexualwissenschaft
  • Berufliche Bildung
  • Kindheitsstudien & Kinderrechte
  • Gewaltprävention & Meditation
  • Kunst & Theater im Sozialen

Fachbereich Sozialpädagogik

Abb. 1: Verschiedenste Lernfelder im Fachbereich Sozialpädagogik

Sozialpädagogik studieren: Voraussetzungen & Zulassung

Das Studium der Sozialpädagogik steht Dir mit Abitur, manchmal auch mit Fachabitur oder einer einschlägigen Berufsausbildung offen. An besonders beliebten Unis wird hinzukommend von Semester zu Semester ein NC (Numerus Clausus) festgelegt. Auch Vorpraktika können eine Voraussetzung sein.

Tabelle 1: Voraussetzungen für das Sozialpädagogik-Studium

Voraussetzungen im Bachelor- und Lehramtsstudium Zulassungsbedingungen Masterstudium
Abschluss Abitur, Fachabitur oder einschlägige Berufsausbildung Bachelorabschluss in Sozialpädagogik, Sozialer Arbeit, Pädagogik o. Ä.
NC zwischen 1,8 und 3,4 (oft NC-frei) viele Unis fordern eine bestimmte Mindestnote oder ECTS-Punktzahl im Bachelorstudium
Sonstiges je nach Hochschule Vorpraktikum, Motivationsschreiben, Sprachnachweise, … je nach Hochschule Vorpraktikum, Motivationsschreiben, Sprachnachweise, …

Passt der Fachbereich Sozialpädagogik zu Dir?

Wer Sozialpädagogik studieren möchte, sollte selbstverständlich eine ausgeprägte Sozialkompetenz haben. Gleichsam ist es wichtig, die menschlichen Schicksale, mit denen Du konfrontiert wirst, nicht zu nah an Dich herankommen zu lassen. Hilfreich sind also:

  • Sozialkompetenz
  • Organisationstalent
  • Belastbarkeit & Flexibilität
  • Kommunikationsstärke
  • Empathie, aber auch die Fähigkeit zur Distanz
  • Geduld, Stressresistenz & Durchsetzungsvermögen

Sozialpädagogik-Studium: Empathie

Abb. 2: Das Sozialpädagogik-Studium erfordert viel Empathie

Berufliche Perspektiven

Absolventen und Absolventinnen aus dem Fachbereich Sozialpädagogik werden in allen Einrichtungen benötigt, in denen Menschen geholfen wird. Das können also Alten-, Pflege-, Behinderten-, Jugend-, Obdachlosenheime, Suchtberatungen, Gefängnisse, aber auch (Berufs-)Schulen, Kitas Flüchtlingsheime und Ämter sein. Du hilfst hierbei anderen, ihren Alltag zu ordnen, in der Gesellschaft Fuß zu fassen und ihre Probleme anzugehen. Dementsprechend trägst Du viel Verantwortung, die oft, aber nicht immer angemessen honoriert wird. Vor allem in Führungspositionen hast Du jedoch die Möglichkeit, sehr gut zu verdienen. Dafür solltest Du mindestens eine Masterarbeit schreiben. Nach der Promotion kannst Du hingegen in die Forschung und Lehre gehen.

Tabelle 2: Berufliche Perspektiven im Fachbereich Sozialpädagogik

Berufsfeld/Einsatzort Erfahrung o. Ä. Durchschnittliches Bruttogehalt im Monat
Jugendhilfe Berufseinstieg 3000 €
mit einigen Jahren Berufserfahrung 4000 € (liegt in einigen Bundesländern deutlich höher)
Arbeit im Altenheim Berufseinstieg 2800 €
mit einigen Jahren Erfahrung 4200 €

Arbeit im Jugendamt

 

Berufseinstieg 3400 €
nach etwa 10 Jahren 3700 €

Berufsschullehrer:in

 

Berufseinstieg 3100 €
nach etwa 10 Jahren 3600 €

Arbeit im Gefängnis

 

Besoldungsgruppe A9 2900 €
Besoldungsgruppe A13 5730 €

10 Top Unis für Dein Sozialpädagogik-Studium

Das Sozialpädagogik-Studium wird von Unis, Hoch- und Fachhochschulen angeboten. Dabei gibt es häufig Überschneidungen zum Studium der Sozialarbeit. Teilweise werden diese Fächer sogar als Synonyme verwendet, weswegen wir Dir im Folgenden auch Hochschulen auflisten, die den Studiengang Soziale Arbeit anbieten. Unsere 10 Favoriten sind dabei:

Finanzierung im Sozialpädagogik-Studium

Geld fällt leider nicht vom Himmel, auch nicht, wenn Du Sozialpädagogik studierst. Daher musst Du Dir früh genug Gedanken machen, wie Du Dein Leben in dieser Zeit finanzierst. Kommt elterliche Unterstützung nicht infrage, bist Du womöglich BAföG-berechtigt. Andernfalls gibt es Studienkredite und Stipendien, auf die Du Dich bewerben kannst. Ein Minijob wäre ebenfalls denkbar, sofern Du das zeitlich packst. Vielleicht direkt in einer sozialen Einrichtung, um gleichsam wertvolle praktische Erfahrung zu sammeln?

  • BAföG
  • Studijob
  • Eltern unterstützen Dich
  • Studienkredit
  • Stipendium

Ob Du Dich für Sozialpädagogik oder Soziale Arbeit entscheidest – beide Studiengänge befähigen Dich zur Arbeit im sozialen Bereich. Entscheide also am besten danach, welche Hochschule Dir am meisten zusagt, wo das Lehrangebot am vielversprechendsten ist oder Dein Bauchgefühl schlichtweg am besten ist. Eine Auswahl hast Du ja nun allemal. Falls Du Dich übrigens außerdem für medizinische Inhalte interessierst, sind womöglich auch die Pflegewissenschaften eine gute Option.

FAQs zum Fachbereich Sozialpädagogik

Wie läuft ein Sozialpädagogik-Studium ab?

Im Bachelorstudium werden Dir Grundlagen der Sozialarbeit, Pädagogik, aber auch politische und ethische Themen nähergebracht. Abgeschlossen wird dieser Teil mit Deiner Bachelorarbeit. Anschließend kannst Du auf Schwerpunkte bezogene Masterstudiengänge absolvieren und sogar promovieren.

Was kann man machen, wenn man Sozialpädagogik studiert hat?

Absolventen und Absolventinnen werden in verschiedenen Hilfs- und Beratungseinrichtungen gebraucht. Dazu zählen mitunter Altersheime, Kitas, Schulen, Behinderteneinrichtungen, Geflüchtetenunterkünfte, Gefängnisse, Ämter, Berufsschulen oder Suchtberatungen.

Welchen Abischnitt braucht man für diesen Fachbereich?

Häufig ist der Studiengang Sozialpädagogik NC-frei. Ansonsten bewegt er sich aber zwischen 1,8 und 3,4.

Ist es schwer, Sozialpädagogik zu studieren?

Der Studiengang ist auf jeden Fall nicht zu unterschätzen, da Du Themenfelder aus Sozialarbeit, Politik und Philosophie kennen- und verstehen lernst. Außerdem erlernst Du die Arbeit mit Menschen, die stets individuell sind. Dabei gibt es natürlich immer anspruchsvollere und leichtere Module. Unterstützung bieten wir Dir hierfür gerne im wissenschaftlichen Coaching.

Was sollte ich mitbringen, um ein:e gute:r Sozialpädagoge oder -pädagogin zu werden?

Du solltest einfühlsam, durchsetzungsfähig, kommunikations- und organisationsstark sein. Jedoch helfen Dir auch die Fähigkeit, die menschlichen Schicksale nicht zu nah an Dich herankommen zu lassen, Belastbarkeit und Stressresistenz.

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