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Physik-Studium – Eine Einführung in den Fachbereich Physik

Veröffentlicht am . Zuletzt geändert am .
Physik-Studium


Das Physik-Studium zählt zu den anspruchsvollsten, aber auch spannendsten Studiengängen überhaupt. Denn hier beschäftigst Du Dich mit den interessantesten Themenfächern, die man sich nur vorstellen kann: von der kleinsten Elektronik in Deinem Handy bis hin zur schier unendlichen Zahl und Größe aller Galaxien. Außerdem bietet sich Dir nach Deinem Abschluss die Möglichkeit, unsere Zukunft auch in Deine Hand zu nehmen, indem Du Technologien und Prozesse von morgen entwickelst. Doch bevor es so weit ist, stellen wir Dir den Studiengang erst einmal vor.

Physik studieren: Lehrinhalte

Das Physik-Studium besteht im Bachelor wie auch in der Lehramtsoption aus drei grundsätzlichen Komponenten, an denen Du nicht vorbeikommst: Experimentalphysik, theoretische Physik und (Überraschung!) Mathematik. Im Lehramt besuchst Du hinzukommend pädagogisch-didaktische Kurse. Anschließend kannst Du Dein Fachwissen im Master Physik vertiefen, wobei es themenspezifische Masterstudiengänge gibt, aber auch allgemeine. Doch vor allem im Hinblick auf eine Karriere in der Forschung und Lehre oder Deine Gehaltsaussichten bietet es sich abschließend an, zu promovieren. Gerne können wir dann Deine Dissertation korrekturlesen.

Inhalte im Bachelorstudium & Lehramt

Physik studieren im Bachelor oder auf Lehramt bedeutet neben den drei grundsätzlichen Komponenten, die wir Dir gerade vorgestellt haben, auch weitere physikalische Themenfelder zu untersuchen. Dabei kannst Du theoretisch wie auch empirisch vorgehen und hast je nach Hochschule die Wahl zwischen verschiedensten Bereichen wie:

  • Quantenmechanik
  • Molekülphysik
  • Festkörperphysik
  • Analysis
  • Elektronik
  • Elektrodynamik

Studieninhalte im Master

Sollten Dir 6 Semester Physik-Studium im Bachelor nicht ausreichen, kannst Du anschließend Deinen Master in diesem Fachbereich ablegen. Neben einiger allgemeiner Masterstudiengänge gibt es hierbei auch solche, die bereits eine Spezialisierung anbieten. Dazu gehören mitunter:

  • Astrophysik
  • Biophysik
  • Energie- und Materialphysik
  • Umweltphysik
  • Gebäudephysik
  • Medizinische Physik

Fachbereich Physik

Abb. 1: Langweilig wird es im Fachbereich Physik garantiert nicht

Voraussetzungen für das Physik-Studium

Die Voraussetzungen für das Physik-Studium können nicht pauschalisiert werden. Je nach Hoch- oder Fachhochschule benötigst Du dabei das Abitur, Fachabi oder eine berufliche Qualifikation mit einschlägiger Berufserfahrung. Da für gewöhnlich genügend Studienplätze zur Verfügung stehen, wird außerdem selten ein NC (Numerus Clausus) erhoben.

Tabelle 1: Voraussetzungen für das Physik-Studium

Voraussetzungen Bachelorstudium Zulassungsbedingungen Lehramtsstudium Voraussetzungen Masterstudium
Abitur, Fachabitur oder Berufsqualifizierung mit entsprechender Erfahrung Abitur, Fachabitur oder Berufsqualifizierung mit entsprechender Erfahrung Bachelorabschluss in Physik oder vergleichbarem Studiengang
häufig NC-frei (sonst zwischen 2,3 und 3,1) häufig NC-frei (sonst zwischen 2,3 und 3,1) bestimmte ECTS-Punktzahl oder Note im Bachelorstudium

Passt das Physik-Studium zu Dir?

Wie bereits erwähnt, zählt das Physik-Studium zu den anspruchsvollsten Studiengängen, die es gibt. Du solltest Dich hierbei bereits gut in Mathematik und physikalischen Themen aus der Schulzeit auskennen, um im Studium erfolgreich zu sein. Folgende Fähigkeiten und Eigenschaften helfen Dir dementsprechend, diese Zeit zu meistern:

  • Gute Mathematikkenntnisse
  • Naturwissenschaftliches Verständnis
  • Disziplin & Motivation
  • Belastbarkeit & Durchhaltevermögen
  • Analytisches Denken
  • Solides technisches Know-how

Physik-Studium: Inhalte

Abb. 2: Das Physik-Studium ist sehr Mathematik-lastig

Karriere & Gehalt

Physiker:innen werden in unterschiedlichsten Branchen und Tätigkeitsfeldern gesucht, weswegen Du Dir kaum Sorgen wegen Deiner Karriere machen musst. Denn durch Dein breites Fachwissen wird Deine Expertise beinahe überall benötigt. Unter anderem Wirtschaft, Industrie, Forschung, Journalismus, Physik-Lehramt oder öffentliche Verwaltung – All das und noch viel mehr steht Dir offen, wenn Du in Physik graduierst. Dabei gut zu wissen: umso höher Dein Abschluss, desto besser die Berufschancen und Gehaltsaussichten. Eine Masterarbeit oder sogar Doktorarbeit lohnen sich also allemal. Doch auch die Unternehmensgröße, das Bundesland und Deine konkreten Aufgabenbereiche spielen hinsichtlich Deines Gehalts natürlich eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Tabelle 2: Beruf, Karriere und Gehalt in diesem Fachbereich

Berufsfeld Berufserfahrung o. Ä. Bruttoeinkommen im Monat (Durchschnitt)
Luft- und Raumfahrttechnik mit Bachelorabschluss 3900 €
mit Masterabschluss 4300 €
Lehramt Besoldungsgruppe A 12 3300-3800 €
Besoldungsgruppe A 13 3900-4600 €
Forschung Unternehmen mit bis zu 100 Angestellten 5000 €
Unternehmen mit mehr als 20.000 Angestellten 7400 €

Medizin-Physik

 

Berufseinstieg 4500 €
nach etwa 10 Jahren 5800 €

Wissenschaftsjournalismus (Tageszeitung)

 

Volontariat 2200 €
nach etwa 10 Jahren 5000 €

Die 10 Top Unis für Dein Physik-Studium

Das Studium der Physik konnte Dich nun vollends von sich überzeugen und Du willst Dich am liebsten sofort auf einen Studienplatz bewerben? Dann stellen wir Dir jetzt unsere 10 favorisierten Hochschulen vor, an denen Du diesen Fachbereich studieren kannst.

Physik studieren: Finanzierung

Die meisten unter uns werden leider nicht mit dem goldenen Löffel im Mund geboren. Daher musst Du Dir so früh wie möglich Gedanken machen, wie Du die Kosten Deines Studiums finanzieren willst. Minijob, elterliche Unterstützung oder doch BAföG? Daneben kannst Du außerdem einen Kredit aufnehmen oder Dich auf ein Stipendium bewerben. Die richtige Lösung ist auch für Dich dabei, versprochen! Entscheide Dich also zwischen:

  • BAföG
  • Stipendium
  • Studienkredit
  • Minijob
  • Elterliche Unterstützung

Physik studieren eröffnet Dir unheimlich interessante Forschungsbereiche, in die Du eintauchen und die Du einmal selbst mitgestalten kannst. Es ist dementsprechend kaum verwunderlich, dass der Studiengang als überaus anspruchsvoll gilt und jede:r zweite Studi das Studium abbricht. Doch lass Dich davon auf gar keinen Fall abschrecken, denn mit dem nötigen Ehrgeiz und Begeisterung für diese Wissenschaft bewältigst Du den Fachbereich auf jeden Fall!

FAQs zum Fachbereich Physik

Wie schwer ist das Physik-Studium?

Durch die hohen mathematischen Anteile und die anspruchsvollen Themen über Materie, Technologie bis hin zur Struktur des Universums gilt das Physik-Studium als überaus herausfordernd. Wenn Du jedoch für den Fachbereich brennst und Dich anstrengst, schaffst Du das Studium!

Was kann man in Physik studieren?

Neben den Pflichtelementen in Mathematik, Experimentalphysik und theoretischer Physik hast Du in den höheren Semestern die Möglichkeit, Schwerpunkte zu wählen. Dazu gehören etwa Elektrodynamik, Quantenmechanik und noch viele mehr. Im Masterstudium kannst Du dieses Wissen dann vertiefen oder einen spezifischen Studiengang wählen, wozu unter anderem Astrophysik, Biophysik oder Gebäudephysik zählen.

Wie lange dauert das Studium?

Der Bachelor Physik kostet Dich für gewöhnlich 6 bis 8 Semester. Abgeschlossen wird das Ganze mit Deiner Bachelorarbeit. Hängst Du dann noch einen Master ran, studierst Du weitere 3 bis 5 Semester. Physik studieren auf Lehramt dauert in der Regel 10 Semester.

Welchen Notendurchschnitt benötige ich, um Physik studieren zu können?

Oft legen die Hochschulen keinen Numerus Clausus fest. Ansonsten liegt dieser aber zwischen 2,3 und 3,1.

Kann jede:r Physik studieren?

Nein, Du benötigst dafür nämlich das Abitur. Manchmal reicht jedoch auch das Fachabitur oder eine einschlägige Berufsqualifizierung inklusive entsprechender -erfahrung aus. Um Dich auf die Zeit bestmöglich vorzubereiten, empfehlen wir Dir außerdem unser wissenschaftliches Coaching.

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