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3.5 Tipps aus der Praxis

Hinsichtlich der Abgabefristen und Themenwahl gibt es bei unterschiedlichen Betreuern zum Teil erhebliche Unterschiede. Manche lassen den Studierenden viele Freiheiten bezüglich der Themenwahl und sind, was die Abgabefristen betrifft, alles andere als streng.

Es gibt jedoch auch Betreuer, die Wert darauf legen, zur genauen Klärung des Themas eine persönliche Rücksprache zu halten, die darauf bestehen, dass die Fristen strikt eingehalten werden und die im Falle eines Verzugs seitens der Studierenden die Arbeit nicht mehr benoten und die Lehrveranstaltung negativ beurteilen. Bei triftigen Gründen (Krankheit, Schicksalsschläge…) kann man die Betreuer zumeist um einen Aufschub des Termins ersuchen.

Beachte diesbezüglich folgende zwei Aspekte: Du zeigst zum einen, dass Du einer Aufgabenstellung gewachsen bist, wenn Du Arbeiten fristgerecht abgibst. Schaffst Du das nicht, kann es möglich sein, dass dies Deine weitere Studienlaufbahn negativ beeinflusst (insbesondere in den Rechtswissenschaften ist dies zu beachten). Denn ob Du eine Assistenten- oder Tutorenstelle bekommst oder ob Du als studentischer Mitarbeiter beschäftigt wirst, kann davon abhängen, wie Du Dich den Dozenten gegenüber präsentierst.

Zum anderen verkomplizierst Du bei mangelhafter Fristentreue den universitären Arbeitsprozess, denn Betreuer sind in der Regel vielbeschäftigt und müssen sich auf die Einhaltung der Fristen verlassen können. Viele Daten werden elektronisch weiterverarbeitet und Benotungen können nur in einem gewissen Zeitfenster in die Erfassungssysteme eingetragen werden. Natürlich ist es auch möglich, dieses System zu umgehen und Noten später einzutragen; dies ist aber mit unnötigem Aufwand verbunden.

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