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PDF eBook E-Book Wissenschaftliches Arbeiten

1.2 Der Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit

In diesem Kapitel findest Du Informationen über den Aufbau einer wissenschaftlichen Arbeit. Außerdem wird Dir erklärt, wie Du den Inhalt Deiner Arbeit gliederst. Bevor Du mit dem Schreiben beginnst, beachte das nächste Kapitel, denn auch hinsichtlich des Schreibstils solltest Du einige Dinge berücksichtigen.

Die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit im ueberblick

Die Gliederung einer wissenschaftlichen Arbeit im Überblick

DIE GLIEDERUNG DER ARBEIT

DECKBLATT

Hinsichtlich der Gestaltung des Deckblattes werden in vielen Fällen vom jeweiligen Institut Empfehlungen gegeben, an die man sich halten sollte. Es enthält üblicherweise folgende Informationen:

  • Titel der Arbeit
  • Vor- und Familiennamen des Verfassers
  • die Art der Arbeit
  • Ort und Datum
  • Angaben zur Lehrveranstaltung und zum Betreuer sowie zum Institut, an dem die Arbeit eingereicht wird.
  • Zusätzliche Angaben, z. B. Telefonnummer, Geburtsdatum und/oder Adresse des Studierenden werden von manchen Instituten ebenfalls vorgeschrieben.

Beispiel fuer das Deckblatt

Beispiel für das Deckblatt

INHALTSVERZEICHNIS UND ANDERE VERZEICHNISSE

Jede wissenschaftliche Arbeit verfügt über ein Inhaltsverzeichnis. Eigne Dir Wissen an, wie Du automatische Verzeichnisse erstellen kannst! Wichtig: Kapitelüberschriften und Einträge im Inhaltsverzeichnis müssen übereinstimmen.

Beispiel fuer das Inhaltsverzeichnis

Beispiel für das Inhaltsverzeichnis

Weitere Verzeichnisse, wie Abkürzungsverzeichnis, Tabellenverzeichnis, Abbildungsverzeichnis, benötigst Du abhängig von den Anforderungen Deiner Arbeit bzw. Deines Institutes.

Alle in der Arbeit verwendeten Abkürzungen schreibst Du ins Abkürzungsverzeichnis. Für alle Leser muss nachvollziehbar sein, worauf Du Dich beziehst. Eine Ausnahme gibt es: Verwendest du nur allgemein bekannte Abkürzungen, wie d. h., z.B., etc., usw., musst Du deswegen kein Abkürzungsverzeichnis erstellen.

Beispiel feur das Abkürzungsverzeichnis

Beispiel für das Abkürzungsverzeichnis

Alle in der Arbeit verwendeten Tabellen und Abbildungen werden in den Tabellen- und Abbildungsverzeichnissen aufgelistet. Damit man die einzelnen Objekte findet, musst Du Seitenzahlen einfügen. Das folgende Modell solltest Du berücksichtigen:

Beispiel fuer das Tabellenverzeichnis

Beispiel für das Tabellenverzeichnis

Es muss die Tabelle samt Nummer genannt werden, die Beschriftung, die sich in der Arbeit unter der Tabelle befindet und die Seitenzahl. Nach dem gleichen Schema sind Abbildungsverzeichnisse aufgebaut.

Im Inhaltsverzeichnis müssen diese Verzeichnisse aufscheinen. Sehr oft sind Inhalts-, Abbildungs­ und Tabellenverzeichnis am Anfang einer Arbeit zu finden. Abbildungs­ und Tabellenverzeichnis können allerdings auch am Schluss stehen. Erkundige Dich, wie das in Deinem Fall gehandhabt wird.

EIDESSTATTLICHE ERKLÄRUNG

Bei Abschlussarbeiten wie Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen musst Du eine sogenannte „Eidesstattliche Erklärung“ unterschreiben. Das ist ein vorgegebener Text, der besagt, dass Du die Arbeit selbstständig und ohne fremde Hilfe verfasst sowie die benutzten Quellen als solche ordnungsgemäß gekennzeichnet hast. Informiere Dich, wie das in Deinem Fall gehandhabt wird, d. h. über den genauen Wortlaut der Erklärung und ihrer Position in der Arbeit, denn sie kann sowohl zu Beginn als auch am Schluss platziert werden.

Beispiel fuer die eidesstattliche Erklaerung

Beispiel für die eidesstattliche Erklärung

ABSTRACT

Informationen darüber, was in der Arbeit gemacht wird und welche Ergebnisse daraus resultieren, gibt der Abstract. Er wird auch Zusammenfassung genannt. Leser Deiner Arbeit erhalten hier einen Überblick über das Thema, die Vorgehensweise und die Resultate. Hier soll nur das Wesentliche genannt werden, halte ihn aus diesem Grund kurz und bündig.

Wichtig: Nicht in allen wissenschaftlichen Arbeiten wird ein Abstract verlangt. Zum einen hängt das mit der Fachrichtung und dem Institut zusammen, zum anderen mit der Art der Arbeit. Während bei kleineren Abhandlungen oft kein Abstract notwendig ist, muss er oftmals bei umfangreichen Arbeiten, wie Bachelor-, Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, geschrieben werden. Informationen über die Länge und über die Sprachen, in denen der Abstract zu verfassen ist (zumeist Deutsch und Englisch), bekommst Du an Deinem Institut.

Seine Bestandteile: Die Fragestellung sollte genannt werden, Vorgehensweise und Methode sollten erläutert sowie die wichtigsten Ergebnisse und Schlussfolgerungen gezeigt werden. Ein Abstract umfasst ca. eine halbe Seite.

VORWORT

In umfangreichen wissenschaftlichen Arbeiten (v. a. Dissertationen und Habilitationen) ist es möglich und in vielen Fällen üblich, ein Vorwort zu schreiben. In diesem Teil finden sich beispielsweise die persönlichen Beweggründe, die einen Wissenschaftler dazu veranlasst haben, sich seinem Themengebiet zu widmen. Auch Danksagungen (an den Doktorvater, die Doktormutter; Mitarbeiter von Institutionen; Kollegen, mit denen wertvolle Diskussionen geführt wurden; aber auch an die Familie, die bei umfangreichen Arbeiten immer einen gewissen Teil mitträgt) werden in diesem Teil geschrieben. Bei Bachelor- und Masterarbeiten kann natürlich auch ein Vorwort verfasst werden, allerdings ist das nicht üblich.

HAUPTTEIL

Die Einleitung stellt im Prinzip den Wegweiser durch den Hauptteil dar. Sie soll den Leser ans Thema heranführen und Auskunft darüber geben, welche Aspekte in der Arbeit abgehandelt werden. Eine systematische Vorgehensweise ist hier sinnvoll. Berücksichtige die folgenden Aspekte Schritt für Schritt.

Der Haupttext gliedert sich in Einleitung, Hauptteil und Schlussteil.

  1. Das Thema vorstellen.
  2. Kurz beschreiben, welche Literatur schon zu diesem Thema vorhanden ist.
  3. Das Ziel der Arbeit formulieren (Forschungsfragen, Hypothesen…)
  4. Die Vorgehensweise beschreiben.
  5. Den Aufbau der Arbeit beschreiben.
  6. Wenn Du das Thema eingrenzen willst/musst, dann kannst Du an letzter Stelle auch bestimmte Themenbereiche ansprechen, auf die Du in der Arbeit nicht eingehst. Dieser Punkt muss nicht erfüllt werden.

Die Forschungsfrage wird im Schlussteil (auch Zusammenfassung, Schlussbetrach-tung oder Fazit genannt) beantwortet und begründet. Hier solltest Du die wesent-lichen Ergebnisse nochmals kurz zusammenfassen. Außerdem kannst Du an dieser Stelle Empfehlungen abgeben für weitere Forschungsvorhaben, d. h. für Frage­stellungen, die sich im Zuge der Forschungsarbeit neu gestellt haben und nicht beantwortet werden konnten. Auch Aspekte, die in Deiner Arbeit ausgeklammert werden mussten, kannst Du erwähnen. Wichtig: Gib keine neuen fachlichen Informationen, denn in den Schlussteil gehören nur Themen, die im Hauptteil bereits behandelt wurden.

Die eingangs gestellte Forschungsfrage oder These wird im Hauptteil der Arbeit beantwortet. Der Aufbau Deines Hauptteils ist von der Fachdisziplin sowie der gewählten Fragestellung und Methode abhängig. An dieser Stelle musst Du unbedingt in der fachspezifischen Literatur nachlesen, denn hier kann nicht detailliert darauf eingegangen werden. Im Kapitel „Praktische Beispiele“ werden dennoch ein paar Möglichkeiten genannt.

VERZEICHNISSE UND ANHANG

Das Literaturverzeichnis und in manchen Fällen Tabellen- und Abbildungs verzeich-nisse sowie andere Verzeichnisse befinden sich hinter dem Haupttext. Alles, was im Haupttext keinen Platz hat, aber für das Verständnis der Arbeit notwendig ist, fügst Du als Anhang ein. Das sind z. B. umfangreiche Datensammlungen, ausführliche Grafiken, Tabellen, Übersetzungen oder Protokolle.

Beispiel fuer das Literaturverzeichnis

Beispiel für das Literaturverzeichnis

PRAKTISCHE BEISPIELE

  • BEISPIEL 1 – AUFBAU DER ARBEIT:

Zunächst siehst du, wie die Forschungsfrage nach der Fernsehdauer gegliedert werden kann. Anschließend folgen drei weitere Beispiele, die Dir Möglichkeiten, wie eine Arbeit aufgebaut werden kann, aufzeigen sollen.

Deckblatt

Inhaltsverzeichnis
(alles, ausgenommen das Inhaltsverzeichnis selbst und das Deckblatt, muss erscheinen)

Zusammenfassung (Abstract)

1. Einleitung

1.1 Sinn und Zweck der Untersuchung
Auf das Problem hinführen (z. B.: erläutern, wie sich die Verfügbarkeit des Mediums Fernsehen gewandelt hat…)
Klärung der Ausgangslage: Problematik erläutern. Erklären, woher das Problem kommt; welche Ursachen es hat (z. B.: Was sind die Voraussetzungen dafür, dass auch Kinder diese Technologie nutzen können? Gruppenzwang? Kenntnisse
von bestimmten Sendungen sind wichtig, um weiterhin mitreden zu können
und um zur Gruppe dazuzugehören. Vor- und Nachteile! Pädagogische Ansätze erwähnen: Sinnvoller Umgang mit neuen Medien sollte gelernt werden – Vorbildwirkung von Erwachsenen. Wie sieht das in der Realität aus?) D. h. alles, was man wissen muss, um die Ausgangslage der Studie in all ihren Facetten
zu verstehen. Natürlich nur kurz beschreiben, aber die wesentlichen Punkte zeigen.

1.2 Stand der Forschung
Einen Überblick über die schon existierende Literatur geben. Welche Fachrichtungen beschäftigen sich mit dieser Thematik? Welche Studien gibt es bereits und was sagen sie aus? In welchen Punkten unterscheiden sie sich, in welchen ähneln sie sich? Welche Methoden werden angewendet und welche Theorien liegen dahinter? Welche Forschungslücken gibt es?

1.3 Forschungsfrage und Hypothesen
Formulierung der Forschungsfrage, Hypothese, Annahme: Differieren die Einschätzungen von Erziehungsberechtigten und Kindern bezüglich der Fernsehdauer der Kinder? Welche Unterschiede lassen sich feststellen? Nicht nur sagen, dass Du zu einer bestimmten Annahme kommst, sondern warum Du dazu kommst! Begriffe klären, sodass jeder weiß, wie Du ein bestimmtes Fachwort verwendest.

2. Methode

2.1 Konzeption und Methode
Genaue Beschreibung des Versuchsaufbaus: Welche Methode (in dem Fall Fragebogen) wählst Du und aus welchem Grund?

2.2 Datenerhebung
Wie kommst Du zu Deinen Daten? Wie gehst Du bei der Befragung vor? 2.3 Personen Wer sind Deine Versuchspersonen, welche Gruppen gibt es? D. h. hier: Wie viele Eltern/Erziehungsberechtigte, wie viele Kinder brauchst Du für Deine Untersuchung?

2.4 Messinstrument
Wie ist der Fragebogen aufgebaut, welche Skalen liegen ihm zugrunde? Was wird gefragt? Woher stammt der Fragebogen? Wurde er übernommen und adaptiert?

2.5 Auswertung
Wie werden die Daten ausgewertet?

3. Ergebnisse

Genaue Beschreibung der gewonnenen Daten: Anzahl der Versuchspersonen, Alter, Geschlecht; Auswertung der Daten, die mittels Fragebogen erhoben wurden. Auch hier gilt: Informiere Dich in der Fachliteratur; diese Inhalte sind lediglich als eine grobe Orientierungshilfe gedacht!


4. Diskussion

4.1 Methodische Aspekte
War der Versuchsplan so konzipiert, dass die Ergebnisse schlüssig sind? Welche Probleme sind aufgetreten?

4.2 Interpretation
An dieser Stelle schreibst du, was Deine Ergebnisse aussagen, ob und wie
die Frage(n) beantwortet werden konnte(n). Vergleiche Deine Ergebnisse mit früheren Studien, treten Widersprüche oder Gemeinsamkeiten auf? Bedeutung der Ergebnisse beschreiben (wissenschaftlich, politisch, pädagogisch etc…) Welche Fragen konnten nicht geklärt werden? Welche Fragen haben sich neu gestellt?

Literaturverzeichnis Abkürzungsverzeichnis nach Bedarf
(nur, wenn fachspezifische Abkürzungen verwendet werden)

Tabellenverzeichnis
(alle Tabellen auflisten und Seitenzahl angeben)

Abbildungsverzeichnis
(alle Abbildungen auflisten und Seitenzahl angeben)

Anhang
(Hier fügst Du, bei Bedarf, Deine umfangreicheren Daten, Analysen etc. ein.)

Als ein weiteres Beispiel für einen möglichen Aufbau siehst Du hier eine kunsthistorische Arbeit:
Gefragt wird, ob eine Skulptur XY bestimmte Stilmerkmale aufweist; wenn ja, welche.

  • BEISPIEL 2 – AUFBAU DER ARBEIT:

Deckblatt

Inhaltsverzeichnis

keine weiteren Verzeichnisse, weil in diesem Beispiel nicht erforderlich

1. Einleitung
Beschreibung des Werkes XY und Einordnung ins Gesamtwerk des Bildhauers; mögliche Gründe für den Bildhauer, bestimmte Stilmerkmale umzusetzen; Formulierung der Frage und des Ziels der Arbeit.

2. Struktur und Aufbau des Werkes
Hier wird das Werk XY genau untersucht und seine stilistischen Charakteristika werden herausgearbeitet.

3. Stilmerkmale
Hier werden die Stilmerkmale beschrieben, die Werke eines bestimmten Stils in der Regel aufweisen.

4. Analyse des Werkes XY
Hier wird das betreffende Werk hinsichtlich der vorab definierten Stilmerkmale untersucht.

5. Schlussbetrachtung
Hier wird die Forschungsfrage beantwortet und erklärt, wieso das Werk XY als stilzugehörig oder nicht betrachtet werden kann. Ist es ein umfangreicheres Werk, so wird beschrieben, welche Aspekte nicht betrachtet werden konnten. Sind im Zuge der Analysen weitere interessante Fragen aufgetaucht, werden diese Fragen erwähnt.

Literaturverzeichnis

Im Vergleich dazu eine mögliche Gliederung einer kognitionspsychologischen Arbeit:

Es soll ein Überblick über die Rolle des Arbeitsgedächtnisses beim Erlernen einer Tätigkeit XY gegeben werden. Es werden lediglich schon vorhandene Untersuchungen thematisiert, d. h. es handelt sich um eine reine Literaturarbeit.

  • BEISPIEL 3 – AUFBAU DER ARBEIT:

Deckblatt

Inhaltsverzeichnis

Zusammenfassung (Abstract)

Abbildungen und Tabellen werden nicht verwendet, deshalb auch keine weiteren Verzeichnisse.

1. Einleitung
Beschreibung der Tätigkeit und die Rolle des Gedächtnisses dabei herausstreichen; auf vorhandene Literatur kurz eingehen, Ziel der Arbeit beschreiben (Überblick über den Stand der Forschung bekommen), Vorgehensweise (d. h. Methode) beschreiben (vorhandene Literatur wird ausgewertet und miteinander verglichen), Aufbau der Arbeit beschreiben (Inhalte der einzelnen Kapitel kurz umreißen); erwähnen, was nicht thematisiert wird.

2. Das Erlernen der Tätigkeit XY
Beschreibung, was die Tätigkeit XY umfasst; welche Strategien zum Erlernen angewandt werden; herausstreichen, dass es sich um eine Tätigkeit handelt, die komplexe kognitive Prozesse nach sich zieht. Rolle des Arbeitsgedächtnisses kurz umreißen: Wieso ist das Arbeitsgedächtnis hier wichtig?

3. Modelle des Arbeitsgedächtnisses
Beschreiben, welche verschiedenen Modelle es gibt (Unterkapitel 3.1, 3.2, 3.3…) Wie unterscheiden sie sich? Was ist ähnlich? Welche Vor­ und Nachteile haben sie? Was sagen sie über das Erlernen der Tätigkeit aus?

4. Ansätze in der Pädagogik
Beschreiben, welche Autoren das Arbeitsgedächtnis als Grundlage für pädagogische Konzepte nehmen (Unterkapitel 4.1, 4.2, 4.3…) Wie unterscheiden sie sich? Was ist ähnlich? Was sagen sie aus?

5. Empirische Untersuchungen zum Erlernen der Tätigkeit XY
Alle empirischen Untersuchungen nennen und beschreiben, welche Rolle das Arbeitsgedächtnis hier einnimmt (Unterkapitel 5.1, 5.2, 5.3…). Zu welchen Ergebnissen kommen sie? Was ist ähnlich, was unterschiedlich?

6. Zusammenfassung
Darlegen, welche Rolle das Arbeitsgedächtnis beim Erlernen der Tätigkeit
XY aufgrund der erwähnten Studien und Erkenntnisse spielt. Zeigen, welche Fragen sich im Zuge der Arbeit neu gestellt haben. Erwähnen, was man nicht thematisieren konnte. Ausblick geben, Bedeutung der Erkenntnisse für die Forschung, Wissenschaft, Pädagogik.

Literaturverzeichnis

Zum Vergleich dazu der mögliche Aufbau einer naturwissenschaftlichen Studie:

  • BEISPIEL 4 – AUFBAU DER ARBEIT:

Deckblatt

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1. Einleitung
Hinführung zum Thema, vorhandene Literatur kurz erwähnen, Fragestellung und Ziel der Arbeit darlegen, Verfahren erwähnen.

2. Physikalische Grundlagen
Alle relevanten physikalischen Grundlagen beschreiben, in Unterkapitel gliedern (2.1, 2.2, 2.3…).

3. Versuchs­ und Messanordnung
Aufbau des Versuchs beschreiben: 3.1 Prüfstandsaufbau darstellen, 3.2 Komponenten und Funktion beschreiben, 3.3 Technische Realisation.
Wie kommt man zu seinen Daten: 3.4 Prüfstandsteuerung beschreiben, 3.5 Ablauf, 3.6 Art der Datenerfassung.

4. Ergebnisse
Präsentation der gewonnenen Ergebnisse.

5. Diskussion
Beantwortung der Forschungsfrage anhand der Ergebnisse. Erwähnungen
von Einschränkungen, Problemen etc. Welche Fragen haben sich neu gestellt? Welche Bedeutung haben die gewonnenen Erkenntnisse für Wissenschaft, Politik, Wirtschaft etc. ?

Literaturverzeichnis

Anhang

In den Anhang werden alle relevanten Tabellen, Daten, Abbildungen gegeben.

Zum Vergleich dazu der mögliche Aufbau einer naturwissenschaftlichen Studie:

TIPPS UND TRICKS ZU GLIEDERUNG, AUFBAU

  • Beziehe Dich immer auf wissenschaftliche Aussagen, Daten und Fakten.
  • Ungegliederte Texte sind schwerer verständlich; d. h. Du solltest Kapitel und Unterkapitel einfügen. Zusammenhängende Aussagen und Themenbereiche solltest Du in Absätzen zusammenfassen.
  • Vermeide zu viele Kapitel und Unterkapitel, ebenso wie Ein-Satz-Absätze.
  • Überschriften solltest Du nummerieren (z. B.: 1.1, 1.2, 1.2.1, 1.2.2., 1.2.3., 2.1,
    2.1.1., etc.)
  • Versuche, den berühmten „roten Faden“ nicht zu verlieren. Überprüfe
    immer die Relevanz des Themenbereichs, über den Du gerade schreibst. Themenbereiche, die Du zur Beantwortung der Frage nicht brauchst (Exkurse), kennzeichnest Du als solche in der Überschrift bzw. verlegst weniger umfangreiche Diskurse in eine Fußnote.
  • Beachte den Wissenshorizont Deiner Leser. Alle Sachverhalte, die Du als bekannt voraussetzen kannst, musst Du nicht erklären; alle speziellen Themenbereiche solltest Du ausführlicher erläutern.
  • Verfasse die Einleitung und den Schlussteil zuletzt; wenn Du den Hauptteil geschrieben hast, kannst Du anhand des bestehenden Hauptteils die Einleitung und den Schluss schreiben.

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