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Copy & Paste Plagiat | Das droht Dir

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Copy und Paste Plagiat – das droht Dir


Ein Copy & Paste Plagiat ist vollends berechnend. Das heißt, man klaut hierbei fremdes geistiges Eigentum und das wird gravierende Folgen mit sich bringen. Schließlich ist das Ziel Deines Studiums unter anderen, dass Du Dich mit Forschungsfragen eigenständig auseinandersetzen und zur Problemlösung beitragen kannst. Gerade in den Momenten, wo Dir die Uni mit Zeit- und Leistungsdruck quälend erscheint, wäre es doch ausgesprochen simpel. Einfach ein paar Textpassagen, welche nicht von Dir stammen, dazwischen zu mogeln“. Gehe jedoch kein Risiko ein und beachte eine adäquate Formatierung sowie eine korrekte Verwendung der Zitationsstile. Am Ende der Arbeit kannst Du diese mittels einer Software für Plagiatsprüfung kontrollieren und bist auf der sicheren Seite.

Copy & Paste Plagiat – Definition

Bei einem Copy & Paste Plagiat werden ganze Textpassagen wörtlich kopiert und in der eigenen Arbeit, ohne Quellenangabe und korrektes Zitieren, eingefügt (Wulf-Weber und Wohnsdorf 2007). Mit anderen Worten bedeutet es, dass der Plagiierende sich nicht einmal die Mühe mit dem Umschreiben oder korrekt Zitieren macht. Folglich übernimmt er den Text eins zu eins.

Ob ein Plagiat bewusst oder unbewusst begangen wird, darüber lässt sich streiten. Es gibt eine Reihe unterschiedlicher Plagiatarten. Doch schauen wir uns die hier thematisierte Plagiatvariante – das Copy & Paste Plagiat – an, wird schnell klar, dass es sich um ein absichtliches Vergehen handelt.

Weitere Informationen findest Du ebenfalls auf der Seite der Universität Duisburg-Essen.

Copy und Paste Plagiate sind Diebstahl

Abb. 1: Copy & Paste Plagiate gelten als Diebstahl, Quelle: Universität Duisburg

Beispiel: Copy & Paste Plagiat

Ein Beispiel für ein Copy & Paste Plagiat ist also eine 1:1 Kopie einer bestimmten Textpassage beziehungsweise einzelner Absätze.

Tabelle 1: Beispiel Copy & Paste Plagiat – direkte Gegenüberstellung

OriginaltextCopy & Paste Plagiat
„Ein Copy & Paste Plagiat ist vollends berechnend.
Das heißt, Du klaust hierbei fremdes geistiges Eigentum und das wird gravierende Folgen mit sich bringen.

Schließlich ist das Ziel Deines Studiums unter anderen, dass Du Dich mit Forschungsfragen eigenständig auseinandersetzten und zur Problemlösung beitragen kannst.“
Ein Copy & Paste Plagiat ist vollends berechnend.
Das heißt, Du klaust hierbei fremdes geistiges Eigentum und das wird gravierende Folgen mit sich bringen.

Schließlich ist das Ziel Deines Studiums unter anderen, dass Du Dich mit Forschungsfragen eigenständig auseinandersetzten und zur Problemlösung beitragen kannst.

Gib es Unterschiede zum Mosaikplagiat?

Eine Art des Copy und Paste Plagiats ist das Mosaikplagiat. Der Unterschied hierbei ist, dass einzelne Textpassagen in einer anderen Reihenfolge wiedergegeben werden (Wulf-Weber und Wohnsdorf 2007). Infolgedessen werden Mosaikplagiate auch Shake & Paste Plagiate genannt. Unterm Strich werden also einzelne Textpassagen kopiert und in „gemixter“ Reihenfolge wiedergegeben (Weber-Wulff 2014).

Tabelle 2: Unterschied zwischen Copy & Paste Plagiat und Mosaikplagiat

OriginaltextCopy & Paste PlagiatMosaikplagiat
„Ein Copy & Paste Plagiat ist vollends berechnend.
Das heißt, Du klaust hierbei fremdes geistiges Eigentum und das wird gravierende Folgen mit sich bringen.



Schließlich ist das Ziel Deines Studiums unter anderen, dass Du Dich mit Forschungsfragen eigenständig auseinandersetzten und zur Problemlösung beitragen kannst.“
Ein Copy & Paste Plagiat ist vollends berechnend.
Das heißt, Du klaust hierbei fremdes geistiges Eigentum und das wird gravierende Folgen mit sich bringen.



Schließlich ist das Ziel Deines Studiums unter anderen, dass Du Dich mit Forschungsfragen eigenständig auseinandersetzten und zur Problemlösung beitragen kannst.
Schließlich ist das Ziel Deines Studiums unter anderen, dass Du Dich mit Forschungsfragen eigenständig auseinandersetzten und zur Problemlösung beitragen kannst.

Ein Copy & Paste Plagiat ist vollends berechnend.
Das heißt, Du klaust hierbei fremdes geistiges Eigentum und das wird gravierende Folgen mit sich bringen.

Warum kopieren Dich nicht weiterbringt

Erstens spricht natürlich schon rein moralisch gesehen vieles gegen das Plagiieren. Du selbst würdest auch nicht wollen, dass jemand Dein Wissen und Deine Wörter als seine eigenen ausgibt. Jeder weiß, wie viel Arbeit hinter eigenen Texten und Analysen steckt und sollte dies respektieren. Egal von welcher Art des Plagiats wir sprechen. Die Arbeiten anderer sollten geschätzt und anerkannt werden.

Darüber hinaus überprüfen bereits viele Universitäten Texte auf Plagiate und haben hier technisch aufgerüstet. Spätestens an dieser Stelle wirst Du auffliegen und Dich erwarten erhebliche Konsequenzen.

Unser Tipp

Dementsprechend achte stets drauf, dass Du Plagiate vermeidest. Hierzu zählt, wenn Du fremdes Wissen wiedergebt – egal in welcher Art und Weise. Obendrein, denke an die Nennung der Quellen, schaue Dir  noch einmal die Zitierrichtlinien Deiner Universitäten an und beachte diese strikt. Berücksichtigte außerdem, dass Du das Gelesene in Deinen eigenen Worten wiedergebt und nicht mit Copy & Paste ganze Sätze oder Satzbausteine übernimmst (MMag. Weigl, 2014).

Zu guter Letzt gibt es für ein Plagiat an einer Universität keine Verjährung. Das bedeutet, dass Dir auch noch Jahre nach dem eigentlichen Vergehen der Titel aberkannt werden kann . Es lässt sich also kurz zusammenfassend sagen: In Deinem Studium steckt so viel Zeit, Energie und Schweiß, da wirst Du doch nicht Deinen akademischen Abschluss auf Spiel setzen wollen.

Copy und Paste Plagiat unter der Lupe

Abb. 2: Copy & Paste Plagiate werden unter die Lupe genommen, Quelle: Universität Duisburg

Das droht Dir bei einem Copy & Paste Plagiat

Jetzt einmal Hand aufs Herz – was sind denn jetzt genau die schwerwiegenden Konsequenzen, vor denen wir Dich die ganze Zeit warnen?

Angenommen es liegt gleichzeitig eine Verletzung des Urheberrechts vor, können zivilrechtliche Ansprüche des Urhebers geltend gemacht werden. Darüber hinaus kann dies ebenfalls strafrechtliche Folgen wie Geldstrafen und/oder Freiheitsstrafen mit sich bringen. Des Weiteren, handelt es sich um ein Copy & Paste Plagiat im Zuge einer Dissertation oder Abschlussarbeit, wird der akademische Titel aberkannt. Hinzu kommen noch die eigenen Regeln und Grundsätze der Universitäten (Voigt 2011).

Das heißt bei den meisten Universitäten gilt, dass beim ersten Täuschungsversuch eine Wiederholungsprüfung absolviert werden kann. Dies allein kann Dich sehr weit zurückwerfen und infolgedessen ist Dein Ruf und das Vertrauen bei Deinen Dozenten dahin. Wird Dir überdies ein zweiter Täuschungsversuch nachgewiesen, gilt der Studiengang als nicht bestanden und es erfolgt eine Exmatrikulation. Als Beispiel kannst Du dies in den Sanktionen der Justus-Liebig-Universität Gießen nachlesen. Die Universität Heidelberg hat diesbezüglich eine spezielle Plagiatssoftware eingeführt. In der Konsequenz haben bereits weitere Universitäten aufgerüstet und setzten Software zur Plagiatserkennung ein.

Zusammenfassend sollte jeder stets darauf bedacht sein, Copy & Paste Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten zu vermeiden. Deshalb, verweise auf Quellen und wende die richtigen Zitationsstile an. Lass Dich auf der anderen Seite von den technischen Möglichkeiten nicht beeinflussen und werde Deinen eigenen Erwartungen gerecht. Was sicherlich am Wichtigsten ist, wenn Du nach dem Verfassen ein mulmiges Gefühl hast oder Du Dich einfach noch einmal absichern möchtet, lasse Deine Arbeit von einer Plagiatssoftware überprüfen. Copy & Paste Plagiate passieren nicht „einfach mal so“ – sie sind immer beabsichtigt. Die Konsequenzen eines solchen Betrugs wirst Du auch noch Jahre später spüren.

FAQs zum Copy & Paste Plagiat

Ist es richtig auf fremdes Wissen zurückzugreifen – auch ohne Copy & Paste Plagiat?

Wie wir eingehends schon erwähnt haben, ist das Ziel Deines Studiums, Forschungsfragen anzugehen und Problemlösungen im Rahmen von wissenschaftlichen Arbeiten beizutragen. Selbstverständlich muss man dabei auf vorhandenes Wissen zurückgreifen, um das Thema vollends begreifen zu können. Das alles im Rahmen einer Ausarbeitung verständlich zusammenzufassen sowie auf Copy & Paste Plagiate zu verzichten und korrekt zu zitieren, zeugt von Stärke und Selbstdisziplin.

Wie vermeidet man Copy & Paste Plagiate in wissenschaftlichen Arbeiten?

Um Plagiate und vor allen Copy & Paste Plagiate zu vermeiden, liegt die Antwort auf der Hand. Zitiere sauber und vollständig. Jedes Wissen, was Du Dir an anderer Stelle aneignet, solltest Du zusätzlich im Literaturverzeichnis angeben.

Wie und wo kann ich überprüfen, ob meine Arbeit Copy & Paste Plagiate enthält?

Bist Du dennoch nach der Arbeit unsicher, ob Du eventuell vergessen hast, ein Copy & Paste Plagiat aufzuzeigen, so überprüfe die Arbeit mittels Plagiatssoftware. Es gibt Anbieter, die verschiedene Software einsetzen, um die Plagiatsprüfung gewissenhaft durchzuführen.

Warum Plagiieren Studenten überhaupt, wenn Copy & Paste Plagiate so schwerwiegende Konsequenzen mit sich bringen?

Dass jemand ein Plagiat begeht, kann verschiedene Ursachen haben und mehrere Auslöser mit sich bringen. In erster Linie stellt es wohl eine thematische Überforderung oder vorherrschenden Zeitdruck dar. Fühlen sich Studenten nicht ausreichend durch die Uni betreut und kommen sie nicht weiter, kann auch das der Auslöser eines solchen Vergehens sein. Unsauberes Arbeiten und nicht mutwilliges Plagiieren kann ebenfalls dazu zählen. Doch Plagiat bleibt Plagiat – egal ob beabsichtigt oder nicht.

Was ist der Unterschied zwischen Zitat und Copy & Paste Plagiat?

Bei einem Zitat wird die Quelle hinter dem zitierten Text selbst und im Literaturverzeichnis wiedergegeben. Sobald dies nicht geschehen ist und wörtliche Textbausteine direkt übernommen wurden, handelt es sich um ein Copy & Paste Plagiat.

Literatur

Mag. Weigl, Huberta (2014): Was ist ein Plagiat? Wie kann man ein Plagiat vermeiden?

Voigt, Sandra (2011): Plagiate – Von der Leichtigkeit des Copy & Paste.

Weber-Wulff, Debora (2014): Plagiatserkennnungssoftware – Wunderwaffe oder Zeitverschwendung? HTW Berlin.

Weber-Wulff, Debora; Wohnsdorf, Gabriele (2007): Strategien der Plagiatsbekämpfung.

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