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Chemie-Studium – Was Du schon immer über den Fachbereich Chemie wissen wolltest

Veröffentlicht am . Zuletzt geändert am .
Chemie studieren


Du möchtest den Dingen bis auf das kleinste Molekül auf den Grund gehen? Dabei experimentierst Du gerne und der Umgang mit Chemikalien ist ein Klacks für Dich? Das sind bereits gute Bedingungen für ein Chemie-Studium. Jetzt fehlen nur noch die passenden Infos. Die gibt es hier! Jede:r kann an der Universität einmal Schwierigkeiten haben. Daher ist unser wissenschaftliches Coaching Deine Unterstützung im Studium.

Darum geht es im Chemie-Studium

Im Chemie-Studium liegt der Fokus ganz auf chemischen Stoffen, ihren Eigenschaften und Verbindungen. Auf welche Studieninhalte Du Dich freuen kannst, das zeigen wir Dir im Folgenden.

Studieninhalte im Lehramtsstudium

Im Bachelorstudiengang für das Lehramt werden zunächst alle chemischen Grundlagen vermittelt. Hinzu können weitere Wahlpflichtmodule kommen. Dazu gehören etwa Experimentiertechniken im Unterricht. Damit Du das Wissen optimal an Schüler:innen weitergeben kannst, sind zusätzlich Module in Didaktik unerlässlich.

  • Allgemeine, Anorganische & Organische Chemie
  • Chemie der Metalle
  • Physikalische Chemie
  • Mathematische Grundlagen
  • Chemiedidaktik
  • Praktika für das Lehramt

Inhalte im Bachelor

Die Inhalte im Bachelor ähneln teilweise dem Studium für das Lehramt. Allerdings lernst Du hier die einzelnen Bereiche genauer kennen und es kommen einige hinzu. Am Ende wird dann die Bachelorarbeit geschrieben.

  • Allgemeine, Anorganische, Organische & Physikalische Chemie
  • Laborpraktika
  • Mathematik
  • Physik
  • Biochemie
  • Metalle und Nichtmetalle
  • Festkörperchemie
  • Toxikologie & Rechtskunde für Chemiker:innen
  • Analytische Verfahren
  • etc.

Lehrplan im Master

Im Aufbaustudium kann häufig aus verschiedenen Wahlpflichtmodulen gewählt werden. Außerdem kann es Spezialisierungsrichtungen geben. Somit kannst Du die Studieninhalte bis zu Deiner Abschlussarbeit mitgestalten. Für diese sollte dann unbedingt ein Lektorat der Masterarbeit durchgeführt werden.

Mögliche Module:

  • Anorganische, Organische, Physikalische & Technische Chemie
  • Verschiedene Praktika
  • Wahlpflichtmodule wie Quantenchemie, wissenschaftliche Vorträge oder fortgeschrittene Synthesemethoden

Chemie studieren – das wird von Dir erwartet

Universitäten und Hochschulen verlangen bestimmte Voraussetzungen für die Bewerbung zum Chemie-Studium. Erkundige Dich daher unbedingt bei Deiner Wunsch-Uni nach speziellen Zugangsvoraussetzungen. Alle allgemeinen Bedingungen findest Du allerdings hier:

Tabelle 1: Bedingungen für eine Zulassung zum Studium
Voraussetzungen für das Lehramtsstudium
Zugangsbedingungen für das Bachelorstudium
Zulassungsvoraussetzungen für das Masterstudium
Hochschulzugangsberechtigung (i. d. R. Abitur) Hochschulzugangsberechtigung (Abitur, Fachgebundene Hochschulreife oder Ausbildung mit Berufserfahrung) Abgeschlossenes Bachelorstudium in Chemie oder einem verwandten Bereich
Häufig ohne Zugangsbeschränkung Häufig ohne Zugangsbeschränkung Teilweise erfolgt eine Auswahl anhand der Bachelor-Note
Englischkenntnisse sind von Vorteil Englischkenntnisse sind von Vorteil Ggf. Eignungsverfahren
Englischkenntnisse sind von Vorteil

Besitzt Du die passenden Eigenschaften für den Fachbereich Chemie?

Bevor Du beginnst, Chemie zu studieren, schauen wir uns die persönlichen Voraussetzungen an. Erfüllst Du sie, werden Dir das Studium und das Schreiben der ersten Hausarbeit leichter fallen.

  • Freude am Experimentieren
  • Verständnis für Naturwissenschaften und Mathematik
  • Großes Interesse an chemischen Zusammenhängen
  • Durchhaltevermögen
  • Analytisches Denken
  • Genaue Arbeitsweise

Chemie-Studium: Arbeit im Labor

Abb. 1: Chemie-Studium – Arbeit im Labor

Berufsaussichten & Lohn

Gerade in diesem Fachbereich lohnt es sich, nach dem Bachelor einen Masterabschluss anzustreben. Noch besser sehen die Berufschancen allerdings für promovierte Chemiker:innen aus. Wenn Du an diesem Schritt angekommen bist, solltest Du unbedingt die Dissertation korrekturlesen lassen. Denn wer möchte schon in so einer wichtigen Arbeit Fehler finden? Im Anschluss an die Studienzeit kannst Du in eine Vielzahl von Branchen einsteigen. Alternativ stehst Du als Lehrer:in oder Professor:in vorne und gibst Dein Wissen weiter. Das Gehalt hängt dabei von dem Abschluss, der Erfahrung und der jeweiligen Branche ab.

Tabelle 2: Berufe & Gehalt nach dem Abschluss
Beruf/Branche
Berufserfahrung
Durchschnittliches Bruttogehalt
Forschung Berufseinsteiger:in 3200 €
Industrie Berufseinsteiger:in 4350 €
Lebensmittelchemiker:in < 3 Jahre 3600 €
> 9 Jahre 4568 €
Chemielehrer:in (Gymnasium) Berufseinsteiger:in 4074 €
Professor:in / 5700 – 8000 €

Die 10 besten Hochschulen & Universitäten für das Chemie-Studium

Möchtest Du Chemie studieren, kannst Du aus einer Vielzahl von Universitäten auswählen. Außerdem gibt es die Möglichkeit, durch ein duales Studium bereits erste Berufserfahrung zu sammeln. Überdies gibt es einige wenige Angebote für ein berufsbegleitendes Studium oder Fernstudium.

Fachbereich Chemie – Berufe

Abb. 2: Chemikerin im Labor

Chemie studieren: Dein Überblick über die Finanzierungsmöglichkeiten

Vor dem Studium wird die Frage aufkommen, wie es finanziert werden kann. Mit ganz viel Glück können einem die Eltern dabei unter die Arme greifen. Oft funktioniert dies jedoch nicht. Daher gibt es glücklicherweise das BAföG. Prüfe also unbedingt, ob Du für diese Art der Förderung geeignet bist. Mit einem Nebenjob oder einer Werkstudierenden-Stelle kann ebenfalls die Haushaltskasse aufgebessert werden. Eine weitere Hilfe bieten Stipendien, die sich teilweise direkt an Chemiker:innen richtet. Dazu gehört beispielsweise das Stipendium der Hoffmann-Stiftung. Recherchiere am besten zu den unterschiedlichen Stipendien-Arten, um etwas Passendes zu finden. Als letzte Variante gibt es dann noch den Studienkredit. Achte dabei auf die Zinsen, die anschließend bezahlt werden müssen.

Noch einmal zusammengefasst:

  • Hilfe durch die Eltern
  • Beantragung von BAföG
  • Werkstudierenden-Stelle oder anderer Nebenjob
  • Stipendium
  • Studienkredit
Du freust Dich bereits darauf, selbst Experimente im Labor durchzuführen? Zudem hast Du ein starkes Interesse an Naturwissenschaften? Dann solltest Du vielleicht Chemie studieren. Die passenden Infos hast Du nun auf jeden Fall. Ein kleiner Tipp: Bevor am Ende Deiner Hochschullaufbahn die Abschlussarbeit eingereicht wird, sollte sie unbedingt einer Plagiatsprüfung unterzogen werden. So kannst Du ganz beruhigt auf die Benotung warten!

FAQs – Fachbereich Chemie

Wie läuft ein Chemie-Studium ab?

Im Fachbereich Chemie wird theoretisches Wissen mit der Praxis verknüpft. Dabei wird es Vorlesungen zu Themen wie Allgemeiner, Anorganischer und Organischer Chemie geben. Dieses Wissen wird zudem in verschiedenen Laborpraktika gefestigt.

Wie schwer ist es, Chemie zu studieren?

Dieser Studiengang gehört zu einem der anspruchsvollsten. Schließlich werden Fachkenntnisse aus allen Naturwissenschaften vermittelt. Zudem musst Du Dich auf einige Laborpraktika einstellen. Allerdings kommt es ganz auf Dich als Person an und wie schwer Du ihn empfindest.

Welche Berufe kann man nach dem Chemie-Studium ergreifen?

Fiel die Entscheidung auf ein Lehramtsstudium, ist die Antwort natürlich Lehrer:in. Darüber hinaus wird in Bereichen wie der (medizinischen) Forschung, der Lebensmittelindustrie oder dem öffentlichen Dienst nach qualifizierten Chemikern und Chemikerinnen gesucht.

Was verdient man als Chemiker:in?

Das ist vorrangig von dem jeweiligen Abschluss abhängig. Somit verdienen Chemiker:innen mit Masterabschluss zu Beginn durchschnittlich 4170 Euro. Mit der Promotion in der Tasche sind es hingegen im Schnitt 5090 Euro.

Wie lange dauert das Studium in Chemie?

Die Regelstudienzeit im Bachelor liegt hierbei bei meist sechs Semestern. Im Aufbaustudium kommen schließlich drei bis vier Semester bis zum Master of Science hinzu. Zu beiden Abschlüssen gehört eine Abschlussarbeit. Hier sollte zusätzlich zum Inhalt die Formatierung stimmen.

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